Angebote zu "Sicherung" (16 Treffer)

Kategorien

Shops

Betriebliche Gesundheitsförderung älterer Arbei...
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gerontologie / Alterswissenschaften, Universität Vechta, früher Hochschule Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: "In der einen Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen." (Voltaire)Das Geld, um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, verdienen sich die Menschen seit jeher durch Arbeit. Voltaire verdeutlicht mit diesem Zitat, wie abhängig die Gesundheit vom 'Geld verdienen' bzw. von der Arbeit ist und umgekehrt. Früher wie heute hat der Arbeitsplatz einen wichtigen Stellenwert im Leben des Menschen. Er ist Quelle materieller Sicherheit. Gleichsam wird daraus Zufriedenheit und seelisches Gleichgewicht geschöpft, vorausgesetzt, die Tätigkeit und das Arbeitsumfeld werden nicht als Belastung empfunden. Setzt der Arbeitsplatz einem Menschen psychisch oder physisch zu, weist Voltaire zu Recht darauf hin, dass sich die Belastungen spätestens in der 'zweiten Hälfte' des Lebens gesundheitlich bemerkbar machen.Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels bedeutet das heute, dass ältere Arbeitnehmer bei säkular steigender Lebenserwartung frühzeitig ihre Leistungsfähigkeit, infolge potentieller gesundheitsschädigender Arbeitsbedingungen, einbüßen können. Die zukünftige Schrumpfung und Alterung des Arbeitskräftepotentials führt dazu, dass ältere Arbeitnehmer zu einem wichtigen Thema in der Unternehmenspolitik werden. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts werden im Jahr 2020 ca. 40 Prozent des Erwerbspersonenpotentials aus 50- bis unter 65-Jährigen bestehen. Gleichzeitig sinkt die Zahl des qualifizierten Nachwuchses durch schwächere Fertilitätsraten in der Vergangenheit. Dieser Umstand, einhergehend mit der zunehmenden Lebenserwartung, macht eine verlängerte Lebensarbeitszeit des Menschen notwendig. Prognosen über die abnehmende Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft müssen sich jedoch nicht bewahrheiten, sofern man ältere Arbeitnehmer als Ressource begreift. Die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland stützen sich (noch) auf den Generationenvertrag, schon aus diesem Grund sollte der 'ältere Arbeitnehmer' von politischer Seite ein gewolltes Instrument zur Sicherung der Zukunft sein.Erforderlich ist ein Umdenken, um dem demografischen Wandel der Gesellschaft auf der Ebene der Unternehmen innovativ zu begegnen. Wie aber werden ältere Mitarbeiter wahrgenommen, sind sie tatsächlich weniger leistungsfähig als ihre jüngeren Kollegen? Was kann ein Arbeitgeber für die Gesundheit seiner Belegschaft tun?

Anbieter: Dodax
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Die arbeitslose Gesellschaft und ihr Sozialstaat
27,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

In der aktuellen Diskussion über das Problem der Massenarbeitslosigkeit scheint Vollbeschäftigung kein erreichbares politisches Ziel mehr zu sein. Daher werden in diesem Band nicht nur alternative wirtschaftspolitische Konzeptionen sowie verbleibende oder erst noch auszulotende Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik vorgestellt und diskutiert. Vielmehr wird auch gezeigt, inwiefern das Festhalten am sogenannten Normalarbeitsverhältnis und an den daran gekoppelten Systemen der sozialen Sicherung die Möglichkeit der Umverteilung von Lohnarbeit blockiert und gleichzeitig die Auflösung der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung behindert. In dieser Situation, so wird argumentiert, müssen neue Formen der gesellschaftlichen Arbeitsorganisation und der sozialen Sicherung - u.a. die zur Zeit vieldiskutierte Grundsicherung - gefunden und gestaltet werden. Inhalt: Ralf Käpernick: Einleitung - Georg Vobruba: Ende der Vollbeschäftigungsgesellschaft - Thorsten Niechoj, Jens Weiss: Effizienz durch Demokratie. Eine Politische Ökonomik der Regulierung - Arne Heise, Jürgen Kromphardt, Jan Priewe: Alternative Konzeptionen der makroökonomischen Politik im Spannungsfeld von Arbeitslosigkeit, Globalisierung und hoher Staatsverschuldung - Jan Priewe: Persistente Arbeitslosigkeit in Deutschland - neoklassische versus keynesianische Erklärungen und Politikoptionen - Kai Eicker-Wolf, Sabine Reiner: Bevölkerungsentwicklung, technischer Fortschritt und Arbeitslosigkeit - Zu Theorie und bundesrepublikanischer Empirie - Gerd Hardach: Der Generationenvertrag in der Arbeitsmarktkrise - Stephan Lessenich: Die Strategie der Schnecke: Soziale Sicherung nach der Vollbeschäftigung - Ute Klammer: Reformbedarf und Reformoptionen der sozialen Sicherung vor dem Hintergrund der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses - Diana Auth: Sozialpolitik als Arbeitszeitpolitik.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Der Umbau des Sozialstaats
9,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: gut (2,3), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei genauer Betrachtung ist die Metapher vom Umbaus des Sozialstaats eigentlich eher unangebracht, denn umgebaut wurde unser Sozialstaat schon seit je her. Jedoch soll heute mit 'Umbau des Sozialstaats' wahrscheinlich eher ausgedrückt werden, dass es nicht um kleine Korrekturen des Systems geht, sondern vielmehr um einschneidende Massnahmen. Einigen in der Reformdebatte scheint es sogar nicht nur um die Veränderungen im System zu gehen, sondern vielmehr um eine Änderung des Systems. Bei den lautstarken Rufen von Seiten der Arbeitgeber ist sogar anzunehmen, dass ihrerseits versucht wird, die ungünstige Situation am Arbeitsmarkt auszunutzen. Die Frage an dieser Stelle ist jedoch, ob dies nicht die gesellschaftliche Integration durcheinander bringt. Es müssen also Gründe gefunden werden, die einen Umbau des Sozialstaats offensichtlich werden lassen, weitab von den Interessen von Verbänden. Solche Gründe wären z. B. die demographische Struktur der Gesellschaft, die den Generationenvertrag ins Wanken bringt, und im Grunde, neben der Arbeitslosigkeit, Ursprung vieler Probleme ist. Ohne die Reform der Sozialversicherung, welche die Basis unseres deutschen Sozialstaats darstellt und welche uns in der ganzen Welt hat berühmt werden lassen, da sie lange Zeit das Positivste war, was unser Land vorzuweisen hatte, wird es mit dem Sozialstaat Deutschland langsam aber sicher bergab gehen. 'Die Versorgung Hilfsbedürftiger, Kranker, Siecher und Alter war für die menschliche Gesellschaft stets eine besondere Herausforderung. Die Natur hat für deren Bewältigung keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen. Das gilt noch weit mehr für die Teilhabe der generell Schwächeren am grossen Kuchen - der Langsameren, Schwerfälligeren, Ungeschickteren, Ideenloseren oder Beziehungsärmeren.'1 Aber letztlich sind dies doch Eigenschaften und Merkmale von Entwicklung und zeichnen eine funktionierende Demokratie und Gesellschaft aus. Im Folgenden soll geklärt werden, was Sozialstaaten kennzeichnet, insbesondere den deutschen und wie sie entstanden sind. Weiterhin, was zur Krise des deutschen Sozialstaats beigetragen hat und es sollen Lösungen aufgezeigt werden, welche Wege aus dieser Krise führen bis hin zur Sicherung der sozialen Systeme.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Immobilien als Grundlage der Altersvorsorge im ...
36,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Fachhochschule Hof, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Rente ist sicher' - Nur wenige Sätze deutscher Politiker stiessen auf derartiges öffentliches Interesse wie dieser. Dr. Norbert Blüm (CDU, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in der Zeit von 1982 bis 1998) prägte diesen Satz erstmals bereits im Bundestagswahlkampf 1986 und verlieh seiner Einschätzung im Jahr 1997 weiteren Nachdruck. Diese Rentengarantie konnte jedoch nur durch hitzige Bundestagsdebatten mit der Verabschiedung einer umstrittenen Rentenreform, welche eine Absenkung des Rentenniveaus und eine damit einhergehenden Verlangsamung des Rentenanstiegs nach sich zog. Unter Inbetrachtnahme des sogenannten demographischen Faktors wurde bereits in dieser Legislaturperiode auf die sich stetig verändernde deutsche Bevölkerungsstruktur reagiert und die Rentenpolitik dementsprechend adaptiert. Der demographische Wandel und die daraus resultierenden zahlreichen Debatten über die zukünftige Sicherung und Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland haben die Glaubwürdigkeit des oben genannten Zitates in Frage gestellt. Die aktuelle demographische Entwicklung Deutschlands stellt die Finanzierbarkeit des bereits 1957 vereinbarten Generationenvertrags zur Finanzierung der Ruheständler durch die berufstätigen Beitragszahler in Frage. Das Verhältnis von Rentenbeitragszahlern und Rentenempfängern gerät vermehrt in ein für Beitragszahler belastendes Ungleichgewicht. Folglich ist in den letzten Jahren die Suche nach alternativen Instrumenten der Altersvorsorge in den Fokus gerückt und wird auch in Zukunft eine immer grösser werdende Rolle spielen. Neben der im Generationenvertrag verankerten gesetzlichen Altersvorsorge und den durch die Unternehmen mitfinanzierten Betriebsrenten, wurden in jüngster Vergangenheit neue private Finanzierungsansätze erörtert. Staatlich geförderte Riester-Renten und Rürup-Renten genauso wie staatlich nicht geförderte Modelle wie Aktienfonds oder Immobilienerwerb als Grundstein der Altersvorsorge rücken vermehrt in das Interesse der Gesellschaft. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Entwicklung eines nachhaltigen Lebensmodells fü...
88,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die Arbeit gliedert sich grob in vier Gliederungspunkte: - Im ersten Teil der Arbeit steht das Altern in der Gesellschaft im Vordergrund der Betrachtungen. Es wird auf die demographische Entwicklung beschrieben mit den Auswirkungen auf den Strukturwandel des Alters. Die Einführung der Pflegeversicherung und der im Wandel befindliche Generationenvertrag, werden im Hinblick auf die zunehmende Soziale Ungleichheit und die Erosion der Solidarität, kritisch hinterfragt. - Im zweiten Teil der Arbeit wird eine Einführung in den sich wandelnden Sozialstaat vorgenommen. Daraus werden Leitlinien für eine nachhaltige Sozialpolitik mit und für ältere Menschen entwickelt. Diese werden auf Lebensbereiche älterer Menschen übertragen. Im Vordergrund stehen bei dieser Betrachtung unter anderem die Entwicklung einer starken Demokratie, bei der die Zivilgesellschaft zum einen mehr Selbstverantwortung übernimmt, aber auch mehr Teilhabe an den gesellschaftlichen Entscheidungen bekommt. - Drittens wird die Fachlichkeit einer pro-aktiven Sozialen Arbeit dargelegt mit einer Neuverortung des Sozialen im intermediären Bereich zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft. In diesem Kontext wird die Notwendigkeit einer anderen Sichtweise von Ökonomie, der Gemeinwesenökonomie mit dem Steuerungsmedium Solidarität, beschrieben. - Im vierten Teil wird die genossenschaftliche Selbsthilfe als Möglichkeit der zivilgesellschaftlichen Selbstorganisation sozialer Sicherung dargelegt. Diese wird in Verbindung gebracht mit Komplementärwährungen. Diese zivilgesellschaftliche Selbstorganisation dient der Aktivierung von Gemeinwesenökonomie, Solidarität und Sozialem Kapital. Es ist ungewiss, wie die zunehmende Zahl älterer Menschen, bei gleichzeitig abnehmender Zahl jüngerer Menschen, gute Lebensbedingungen im Alter haben können. So wird zwar über eine nachhaltige Reform der sozialen Sicherung diskutiert (Rürup-Kommission), aber alleine die Massnahmen am System der Gesundheits-, Pflege-, und Rentenversicherung werden nicht ausreichen um nachhaltige Lebensmodelle im Alter zu gewährleisten. In einem Artikel im Focus 32/2003 wird dies immerhin klar erörtert und auf die Notwendigkeit des Umdenkens hingewiesen. Es werden Beispiele für eigenständige zivilgesellschaftliche Formen der sozialen Sicherung, wie gemeinschaftliches Wohnen und die Seniorengenossenschaften aufgeführt (Focus Nr. 32/2003). Die Problematik der wachsenden Altersgruppe und verschiedene [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Der demographische Wandel der Gesellschaft - Un...
21,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,15, Fachhochschule Bielefeld (Sozialwesen ), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Beschäftigung mit demographischen Fragen ist in der Bundesrepublik wieder aktuell geworden. Nachdem es lange Zeit so schien, als wäre eine Übervölkerung der Erde das einzige noch bestehende 'Bevölkerungsproblem', ist zumindest in Deutschland mittlerweile eine gegenläufige Tendenz zu beobachten. Es werden nicht genug Kinder geboren, um die bestehende Elterngeneration zu ersetzen und Experten diagnostizieren eine Bevölkerungsabnahme. Die Medien liefern dazu schlagzeilenträchtige Titel wie 'Deutschland stirbt aus' oder 'Deutschland vergreist'. Problematisch ist weniger die Veränderung der Altersstruktur, vielmehr sind es die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten für das System der sozialen Sicherung. Denn dieses System beruht darauf, dass eine grosse Zahl Erwerbstätiger eine kleinere Zahl von Rentnern mit finan- ziert. Der demographische Wandel hat jedoch genau diese Relation in Unordnung gebracht: Immer weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte müssen für immer mehr 'Anspruchsberechtigte' aufkommen, um den so genannten Generationenvertrag einzuhalten. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird zunächst nach den Gründen der demographischen Entwicklung gefragt, um anschliessend beurteilen zu können, welche Art von Familienpolitik den Veränderungen gerecht werden kann. Zunächst werden somit im zweiten Kapitel der demographische Wandel sowie die Konse- quenzen thematisiert, die sich für das bestehende System der sozialen Sicherung aus diesem Wandel ergeben. Im dritten Kapitel wird genauer nach den Gründen der momentanen Problemlage gefragt. Es ist unumgänglich, an dieser Stelle auf grundlegende Wandlungen von Ehe, Familie und Ar- beitswelt einzugehen. Beschrieben hat diese Veränderungen insbesondere Ulrich Beck in sei- ner Theorie der Moderne, die gelegentlich auch als Theorie der Individualisierung oder Theo- rie einer 'Zweiten Moderne' bezeichnet wird. Wesentlich ist, dass die demographischen Wandlungen keineswegs nur aus einem isolierten Wertewandel oder einem gestiegenen Ans- pruch der Frauen an eigene Berufskarrieren resultieren. Vielmehr ist beides eingebettet in ba- sale strukturelle Wandlungen moderner Gesellschaften, die beispielsweise Kinderlosigkeit weniger als eine Option erscheinen lassen, vielmehr als einen Zwang, der durch Strukturen einer globalisierten Welt aufgenötigt wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Das Bismarck-Modell trifft auf Globalisierung -...
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 2,0, Universität Regensburg, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der technische Fortschritt, so scheint es, hat auch eine Veränderung der sozialen Landschaft zur Folge. Tatsächlich verschärfte sich die soziale bzw. sozialstaatliche Diskussion in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich und drohte nach Bekanntmachung der Hartz III & IV Pläne zu eskalieren (man erinnere sich u.a. an die Montagsdemonstrationen). In der gesellschaftlichen, politischen wie auch wissenschaftlichen Debatte geht es um soziale Sicherung, die mitunter durch immense Staatsausgaben finanziert wird, um den Generationenvertrag (immer mehr ältere Menschen die Renten beziehen und immer weniger Arbeitnehmer die Rentenbeiträge zahlen) und die sich verschlechterte Zukunftsaussicht - aus dem sozialen Blickwinkel betrachtet - immer mehr junger Deutschen. Natürlich geht es hier im weitesten Sinne auch um Bedürfnisse, Ansprüche, Chancengleichheit, Wirtschaftlichkeit und, warum nicht, auch um Menschenrechte und den Werturteilswandel. Auf letztere Aspekte wird in dieser Arbeit gering oder gar nicht eingegangen. Um diese im Augenblick für Deutschland so wichtige Diskussion nicht nur verstehen, sondern sie auch in Ihrer umfassenden Komplexität begreifen zu können, bedarf es der Notwendigkeit sich mit dem 'Skelett' des deutschen Sozialstaats vertraut zu machen: dem Bismarckschen Modell, das im ersten Kapitel dieser Arbeit vorgestellt wird. Schon Schmidt (1996, S. 49) urteilte, dass der Wohlfahrtsstaat in seiner Entwicklung '[...] determiniert' ist, und 'im historisch-vergleichendem Kontext gesehen werden' muss. Des weiteren spielt in diesem Kontext auch die Globalisierungs-Debatte eine wichtige Rolle, weswegen diese im zweiten Teil behandelt wird. Zuletzt soll der Versuch unternommen werden die heute prekäre soziale Situation mit Hilfe des Bismarck-Modells und ausgewählten Aspekten der Globalisierung zu analysieren und zu erklären. Hierzu wurde ein eigenes Schaubild erstellt. Wie bereits Raimund Hasse (2003, S.9) anmerkte, ist es schwierig solch ein Thema, dass tagtäglich unsere politische wie auch gesellschaftliche Auseinandersetzung prägt, ohne vorgefestigte Meinung und eigenem Werturteil ergo absolut neutral zu behandeln. Folgend soll zumindest der Versuch einer objektiven Annäherung an die Thematik unternommen werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Betriebliche Gesundheitsförderung älterer Arbei...
36,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gerontologie / Alterswissenschaften, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta, Sprache: Deutsch, Abstract: 'In der einen Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben; in der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.' (Voltaire) Das Geld, um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, verdienen sich die Menschen seit jeher durch Arbeit. Voltaire verdeutlicht mit diesem Zitat, wie abhängig die Gesundheit vom ,Geld verdienen' bzw. von der Arbeit ist und umgekehrt. Früher wie heute hat der Arbeitsplatz einen wichtigen Stellenwert im Leben des Menschen. Er ist Quelle materieller Sicherheit. Gleichsam wird daraus Zufriedenheit und seelisches Gleichgewicht geschöpft, vorausgesetzt, die Tätigkeit und das Arbeitsumfeld werden nicht als Belastung empfunden. Setzt der Arbeitsplatz einem Menschen psychisch oder physisch zu, weist Voltaire zu Recht darauf hin, dass sich die Belastungen spätestens in der ,zweiten Hälfte' des Lebens gesundheitlich bemerkbar machen. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels bedeutet das heute, dass ältere Arbeitnehmer bei säkular steigender Lebenserwartung frühzeitig ihre Leistungsfähigkeit, infolge potentieller gesundheitsschädigender Arbeitsbedingungen, einbüssen können. Die zukünftige Schrumpfung und Alterung des Arbeitskräftepotentials führt dazu, dass ältere Arbeitnehmer zu einem wichtigen Thema in der Unternehmenspolitik werden. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts werden im Jahr 2020 ca. 40 Prozent des Erwerbspersonenpotentials aus 50- bis unter 65-Jährigen bestehen. Gleichzeitig sinkt die Zahl des qualifizierten Nachwuchses durch schwächere Fertilitätsraten in der Vergangenheit. Dieser Umstand, einhergehend mit der zunehmenden Lebenserwartung, macht eine verlängerte Lebensarbeitszeit des Menschen notwendig. Prognosen über die abnehmende Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft müssen sich jedoch nicht bewahrheiten, sofern man ältere Arbeitnehmer als Ressource begreift. Die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland stützen sich (noch) auf den Generationenvertrag, schon aus diesem Grund sollte der ,ältere Arbeitnehmer' von politischer Seite ein gewolltes Instrument zur Sicherung der Zukunft sein. Erforderlich ist ein Umdenken, um dem demografischen Wandel der Gesellschaft auf der Ebene der Unternehmen innovativ zu begegnen. Wie aber werden ältere Mitarbeiter wahrgenommen, sind sie tatsächlich weniger leistungsfähig als ihre jüngeren Kollegen? Was kann ein Arbeitgeber für die Gesundheit seiner Belegschaft tun?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot
Die arbeitslose Gesellschaft und ihr Sozialstaat
20,40 € *
ggf. zzgl. Versand

In der aktuellen Diskussion über das Problem der Massenarbeitslosigkeit scheint Vollbeschäftigung kein erreichbares politisches Ziel mehr zu sein. Daher werden in diesem Band nicht nur alternative wirtschaftspolitische Konzeptionen sowie verbleibende oder erst noch auszulotende Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik vorgestellt und diskutiert. Vielmehr wird auch gezeigt, inwiefern das Festhalten am sogenannten Normalarbeitsverhältnis und an den daran gekoppelten Systemen der sozialen Sicherung die Möglichkeit der Umverteilung von Lohnarbeit blockiert und gleichzeitig die Auflösung der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung behindert. In dieser Situation, so wird argumentiert, müssen neue Formen der gesellschaftlichen Arbeitsorganisation und der sozialen Sicherung - u.a. die zur Zeit vieldiskutierte Grundsicherung - gefunden und gestaltet werden. Inhalt: Ralf Käpernick: Einleitung - Georg Vobruba: Ende der Vollbeschäftigungsgesellschaft - Thorsten Niechoj, Jens Weiß: Effizienz durch Demokratie. Eine Politische Ökonomik der Regulierung - Arne Heise, Jürgen Kromphardt, Jan Priewe: Alternative Konzeptionen der makroökonomischen Politik im Spannungsfeld von Arbeitslosigkeit, Globalisierung und hoher Staatsverschuldung - Jan Priewe: Persistente Arbeitslosigkeit in Deutschland - neoklassische versus keynesianische Erklärungen und Politikoptionen - Kai Eicker-Wolf, Sabine Reiner: Bevölkerungsentwicklung, technischer Fortschritt und Arbeitslosigkeit - Zu Theorie und bundesrepublikanischer Empirie - Gerd Hardach: Der Generationenvertrag in der Arbeitsmarktkrise - Stephan Lessenich: Die Strategie der Schnecke: Soziale Sicherung nach der Vollbeschäftigung - Ute Klammer: Reformbedarf und Reformoptionen der sozialen Sicherung vor dem Hintergrund der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses - Diana Auth: Sozialpolitik als Arbeitszeitpolitik.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 17.02.2020
Zum Angebot